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Rosmarin (Rosmarinus officinalis L.)

Lippenblütler

Rosmarin stammt aus dem Mittelmeergebiet und wird in Mitteleuropa angebaut. Schon im Altertum wurde der Rosmarin als ausgezeichnete Gewürz- und Heilpflanze kultiviert. Die medizinischen Eigenschaften des Rosmarins beruhen vor allem auf seinen hohen Gehalt an ätherischen Ölen.

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe.

Ernte: Blüten, Blätter und Triebspitzen.

Boden: Durchlässig, leicht, trocken.

Anbau: Vermehrung durch Stecklinge im Juli / August.

Pflege: Rosmarin in großen Töpfen oder Kübeln pflanzen, der im Sommer evtl. auch ins Beet ausgepflanzt werden kann. Von Vorteil wäre eine kalibetonte Düngung.


Rosmarin ist nur in sehr milden Gegenden frosthart, ansonsten Überwinterung in hellen und kühlen Raum (2 bis 8 °), ab Mitte Mai wieder ins Freie. Rosmarin gedeiht gut in der Nachbarschaft mit Salbei.


Eigenschaften: gallentreibend, harntreibend, krampflösend, magenwirksam und stimulierend

Foto: Luria