Schadpilze
Birnengitterrost

Liebe Gartenfreunde,

obwohl es eine Menge an Schadpilzen gibt weden wir uns hier auf die Pilzarten konzentrieren, die uns in unseren Kleingärten das Leben schwer machen. Natürlich werden wir im Lauf der Zeit weiter Schadpilzarten analysieren und hier beschreiben. So ist zum Beispiel der Brandkrustenpilz einer der gefährlichsten Baumpilze aber er ist in unseren Kleingärten sehr selten zu finden.


Schadpilze an Bäumen und Ziergehölzen


Pilze (sichtbare Pilzfruchtkörper) an Bäumen oder im Wurzelbereich sollten immer näher untersucht werden, da es sich oftmals um Schadpilze handelt. Sie können uns gerne kontaktieren falls sie Pilzbefall an einem Ihrer Bäume feststellen.


Biologie


Von den Fruchtkörpern werden Sporen in unendlich großer Zahl produziert. Der Wind verteibt diese über sehr weite Strecken, letztlich gibt es keine bestimmte Entfernungsbeschränkungen. Sobald die Spore auf eine Baumwunde trifft, keimt sie aus und das Mycel beginnt das Holz zu durchwachsen. Ein gesunder Baum kann dann chemische Barrieren bilden, die der Eindringling nicht durchwachsen kann. Der Pilzbefall bleibt dann räumlich eng begrenzt. Bei Bäumen mit eingeschränkter Vitalität wird diese Grenze schnell durchbrochen. Dann werden schnell große Areale besiedelt. Pilze, die sich vom Lignin des Holzes ernähren, verursachen eine Weißfäule, diejenigen die die Zellulose aufbrauchen, eine Braunfäule. Beiden Fäulnisarten ist zu eigen, dass sie die Widerstandsfähigkeit des Holzes deutlich einschränken. Die Vitalität der Bäume ist dabei möglicherweise noch überhaupt nicht angetastet, da der Pilz vielleicht nur im toten Kernholz bleibt.

Die Fruchtkörper erscheinen erst zu einem viel späteren Zeitpunkt. So ist es möglich, dass der Pilz im Stamm jahrelang zerstörerisch wirkt, ohne dass sich dies Äußerlich zeigt.



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